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GOÄ-Faktoren: Was Ihre Dokumentation tragen muss

In der Privatabrechnung ist der Faktor keine Geschmacksfrage — er ist eine Behauptung über die Leistung. Die Dokumentation trägt sie, oder sie trägt sie nicht.

Die Mechanik, kurz

GOÄ-Leistungen tragen einen Steigerungsfaktor. Bis zum Regelhöchstsatz (2,3 bei den meisten persönlichen Leistungen) bildet der Faktor Schwierigkeit und Zeit im Normalbereich ab. Darüber ist eine schriftliche Begründung erforderlich — und die Dokumentation muss diese Begründung tragen.

Wo Praxen verlieren — in beide Richtungen

Zu niedrig: komplexe, zeitintensive Leistungen zu Routinefaktoren abgerechnet, weil niemand die Dokumentation mit der Zahl verbunden hat. Und das Risiko andersherum: Faktoren, die die Dokumentation nicht stützt — sie scheitern genau dann, wenn die Prüfung kommt. Die sichere Position ist in beiden Fällen dieselbe: der Faktor, den die Dokumentation beweist.

Die Verrechnungsstellen-Frage

Läuft Ihre GOÄ über eine Verrechnungsstelle, entscheidet die Qualität dessen, was dort ankommt, über alles. meda arbeitet davor: dokumentierte Leistungen und tragfähige Faktoren, ärztlich freigegeben, fließen in den Prozess, dem Sie schon vertrauen.